Haben Sie eine Depression?

  • Fühlen Sie sich oft traurig oder niedergeschlagen?
  • Fühlen Sie sich verloren und allein?
  • Sind Sie ständig müde und haben Probleme beim Schlafen oder Essen?
  • Fühlen Sie sich ständig schuldig und wertlos?
  • Sind Ihre Gedanken in einem hoffnungslosen Grübelkreis gefangen?
  • Haben Sie das Interesse an Dingen verloren, an denen Sie früher Freude hatten?
  • Haben Sie Ihren Lebensmut verloren oder schauen hoffnungslos in die Zukunft?
  • Haben Sie Selbstmordgedanken?

Dies können alles Anzeichen einer Depression sein.

Wie können Depressionen entstehen?

Es gibt eine Reihe von Wegen in die Depression hinein- und zum Glück auch mehrere wieder heraus.

Verhaltenstherapie und Depression

Die Verhaltenspsychologie erklärt das Entstehen als Folge ungünstiger Lernprozesse auf der Ebene des Verhaltens oder des Denkens. Depressiv veranlagte Menschen sind nicht in der Lage, mit ihrem Verhalten menschliche Bedürfnisse zu erfüllen oder ausreichende positive Erfahrungen zu erhalten. Es entsteht eine abwärts gerichtete Depressionsspirale aus negativen Erlebnissen und gedrückter Stimmung, die wiederum zu Rückzug und somit zu einem verstärkten Mangel an positiven Erlebnissen führt.

Weiterhin wird davon ausgegangen, dass ein heute depressiver Mensch lernte, dass jede Anstrengung umsonst ist. Schicksalsschläge haben ihm das Gefühl vermittelt, äußeren Einflüssen hilflos ausgeliefert zu sein. Was den betreffenden Menschen antriebslos, verzweifelt und apathisch macht. Demnach führte die damals konkrete Erfahrung der Hilflosigkeit zu einer unkonkreten Verallgemeinerung.

Tiefenpsychologie und Depression

Die tiefenpsychologische Behandlung zielt darauf, die Motive eines Menschen unterhalb des bewussten Denkens, Erlebens, Fühlens und Verhaltens aufzuspüren und zu verstehen. Zu diesen Motiven, die in der „Tiefe“ der menschlichen Seele verborgen sind, zählen beispielsweise konfliktbeladene Kindheitserinnerungen, die aus dem bewussten Erleben „verdrängt“ wurden. Die unbewussten Erinnerungen beeinflussen unser Handeln, unsere Beziehungsmuster und unsere Sicht auf die Welt in der Gegenwart. Aktuelle Konflikte können unbewusst „reinszeniert“ werden oder öffnen die „Büchse der Pandora“ für noch nicht verarbeitete unangenehme Gefühle, die chronischen Stress auslösen.

Wie kann Psychotherapie eine Depression lindern?

Zahlreiche Wege können aus einer depressiven Episode führen. Zunächst nehmen wir uns in der Therapie viel Zeit, die Ursachen und aufrechterhaltenden Faktoren zu verstehen.

Verhaltenstherapie bei Depression

Mit Hilfe von verhaltenstherapeutischen Methoden können Sie sich wieder angenehmen, sinnstiftenden oder werteorientierten Aktivitäten widmen, die einen positiven Einfluss auf Ihre Stimmung haben. Zudem versuchen wir neue Perspektiven und einen neuen Umgang mit unangenehmen Gefühlen und Gedanken zu finden.

Tiefenpsychologie bei Depression

Mit Hilfe tiefenpsychologischer Verfahren versuchen wir, aktuelle Auslöser mit bisher unbewussten Konflikten zu verknüpfen. Die in der „Tiefe“ liegenden Traumata werden innerhalb der therapeutischen Beziehung an die Oberfläche geholt und können aus der Erwachsenenperspektive erfolgreich bearbeitet werden.

Zuletzt aktualisiert am 23.09.2020

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