Binge-Eating-Störung (Ess-Sucht)

Auch die Binge-Eating-Störung ist durch Essanfälle gekennzeichnet, jedoch wird auf gegenregulierende Maßnahmen verzichtet. In der Folge nehmen die Betroffenen schnell an Gewicht zu. Viele leiden unter Übergewicht. Kurzfristig kommt es nach Essanfällen zu einer Anspannungslösung, Druckabfall und „Nervenberuhigung“. Langfristig sind meistens Scham- und Schuldgefühle die Folge.

Wie hilft eine Psychotherapie bei Binge-Eating-Störung?

Sowohl bei der Verhaltenstherapie, als auch bei der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie ist das vorrangige Ziel, dass Sie wieder ein gesundes Verhältnis zu sich, Ihrem Körper und Ihrer Ernährung entwickeln und dass Sie insgesamt psychisch stabilisiert werden.

Ist das Essverhalten wieder stabil, geht es um die Bearbeitung zugrundeliegender Konflikte und Problembereiche. Wichtige Bestandteile sind die die Stärkung des Selbstwertgefühls, unabhängig vom Körpergewicht und die Entwicklung sozialer Kompetenzen (z.B. Wünsche äußern, Nein sagen, Abgrenzung üben).

Zuletzt aktualisiert am 21.09.2020

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